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Häufige Fragen (FAQ):

1. Welche mobilen Ortungsmethoden gibt es?

2. Wie funktioniert die GPS Ortung?

3. Wie funktioniert die GSM Zellortung (Handyortung)?

4. Wie funktioniert die Nahfeldortung (WLAN, Bluetooth, Peilung)?

5. Was ist besser: GPS oder GSM?

6. Was leistet die Ortungsplattform „ubinam Tracking Live“?

7. Welche Funktionen kann man über Tracking Live neben der Ortung nutzen?

8. Kann ich auch vom Intranet meiner Firma auf Tracking Live zugreifen?

9. Ist das Sicher?

10. Was sind die Systemvoraussetzungen?

11. In welchen Mobilfunknetzen funktioniert die GSM Zellortung (Handyortung)?

12. Welches Ortungsgerät ist das richtige für mich?

13. Welche Ortungsgeräte können über "Tracking Live" geortet werden?

14. Was ist GPRS?

1. Welche mobilen Ortungsmethoden gibt es?

Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten der Ortung von Objekten:

  • Ortung mit GSM (Zellortung, Handyortung)
  • Satellitenortung (GPS, Galileo, GLONASS)
  • Nahfeldortung (WLAN, Bluetooth, Peilung)

Bei Sicherheitsanwendungen wird GPS(Satelliten)-Ortung wahlweise mit GSM (Zellortung) als Rückfallsystem kombiniert. Dies ist jedoch nur möglich, wenn sich das mobile Endgerät im eigenen Heimnetz befindet, z.B. T-Mobile Deutschland.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen GSM- und GPS-Ortung liegt in der Genauigkeit der ermittelten Positionsangaben.

 

2. Wie funktioniert die GPS Ortung?

Die satellitengestützte Ortung braucht den Empfang von mindestens 3 Satelliten (2D-Fix) oder >4 Satelliten (3D-Fix), um über die Messung der Signallaufzeiten die Position zu ermitteln. Dies ist derzeit mit einer Genauigkeit von bis zu ca. 5 Metern möglich, der Wert kann aber je nach Signalqualität schwanken. In Krisenfällen kann die Nutzung des Systems von den USA eingeschränkt werden. Kommt das europäische Satellitensystem GALILEO, so erhöht sich die bereit gestellte Genauigkeit der Lokalisierung und die Positionierung kann als garantierten Service angeboten werden.

Bei der GPS-Ortung erfolgt die Positionsermittlung im Endgerät, daher müssen die Daten an die Zentrale übermittelt werden. Bei seltenen Ortungen (Typ. 1-2/Tag) empfiehlt sich die SMS-basierte Übertragung wegen Ihrer Einfachheit und Zuverlässigkeit auch im internationalen Umfeld. Sind Ortungen viel öfters gefragt, empfiehlt sich eine Datenübermittlung über GPRS, da hierfür günstigere Tarifmodelle bei höheren Datenmengen entstehen.

 

3. Wie funktioniert die GSM Zellortung (Handyortung)?

Die Genauigkeit einer reinen Zellortung mit GSM hängt von der Größe der Funkzellen des Mobilfunkbetreibers ab. Als Faustregel gilt, dass in Ballungsgebieten die Funkzellen eng-maschiger und räumlich kleiner geknüpft sind als in dünn besiedelten Gebieten. Je kleiner eine Funkzelle, umso größer die Genauigkeit der Positionierung. Es können Werte von bis zu 50 m erreicht werden.

Die GSM-Zellortung erfolgt i.d.R. im GSM-Netz selbst. Das Endgerät bucht sich in eine GSM-Zelle ein. Das Netz kann diese Information zusammen mit geographischen Daten an einem externen Ortungsdienst weitergeben. Prinzipiell lässt sich die Genauigkeit der Ortung dadurch erhöhen, dass unterschiedliche Triangulationsverfahren zwischen unterschiedlichen Funkzellen angewendet werden. In der Praxis sind diese Verfahren jedoch relativ Aufwendig und verbrauchen Netzkapazität, so dass sie nur in ganz wenigen Ländern zum Einsatz kommen.

 

4. Wie funktioniert die Nahfeldortung (WLAN, Bluetooth, Peilung)?

Bei der Nahfeldortung gibt es zwei verschiedene Verfahren. Im ersten versucht das Endgerät ein bekanntes Signal zu erkennen, wie z.B. einen WLAN Access Point oder einen Bluetooth Sender. Ist der Sender und dessen Position bekannt, so lässt sich allein aus der geographischen Nähe die eigene Position ermitteln.

Im zweiten Verfahren werden auch hier mehrere Sender durch Triangulation, zur Erhöhung der Genauigkeit, ausgewertet. Im Falle von Peilsendern handelt es sich i.d.R. um einen beweglichen Sender, und die Peilungsempfänger werden dem Sender nachgezogen.

 

5. Was ist besser: GPS oder GSM?

Die Entscheidung für eine Nutzungsvariante hängt von dem betrieblichen Bedarf ab. Werden exakte Angaben über den Verbleib eines Objektes, z.B. die genaue Ankunftslokalisierung zur Vermeidung von Pönalen, benötigt, ist eine GPS Ortung empfehlenswert. Für eine Fahrten-kontrolle, ob der Transport im Zeitplan liegt oder für eine einfache Permanentinventur, ist eine GSM Ortung ausreichend.

Neben der Anforderung der Genauigkeit, kommt der technische Aspekt der Ortung selbst zum tragen. Eine satellitengestützte Ortung ist in geschlossenen Gebäuden wie Lager oder Häuserschluchten oft nicht oder nur eingeschränkt möglich. Der Blick zum „Himmel“ ist versperrt. Hier kann die Kombination einer GPS mit einer GSM Ortung Abhilfe schaffen.
Eine Kombination der GPS – Satelliten - sowie der GSM – Funkzellen - Ortung ist ebenfalls möglich. In der Regel sind hier Kosten-, Energie- und Sicherheitsgründe ausschlaggebend.
Die dargestellten Nutzungsoptionen beeinflussen darüber hinaus den Energieverbrauch sowie die Kommunikationskosten.

Die Ortungs-Plattform „ubinam Tracking Live“ kann für alle aufgeführten Varianten genutzt werden.

 

6. Was leistet die Ortungsplattform „ubinam Tracking Live“?

Die Anwendung Ubinam Tracking Live ist eine web-basierte Applikation, die Ihnen die Möglichkeit gibt Ressourcen, besser „Objekte“, zu lokalisieren (engl. tracking). Sie können sich die Position eines Objektes (z.B. ein Behälter, ein Fahrzeug, ein Wertgegenstand, eine Person) oder einer Gruppe von Objekten, in diesem Fall Fahrzeuge, auf einer Karte online anzeigen lassen, sowie dessen Bewegung als Basis für weitere Prozesse nutzen.

Das „Objekt“ muss mit einem mobilen Endgerät ausgerüstet sein, welches eine SIM-Karte besitzt. Die SIM- Karte verfügt über eine MSISDN (= Rufnummer der SIM- Karte). Genutzt werden können SIM-Karten der vier großen Mobilfunkbetreiber in Deutschland. Eine Ortung im Ausland mit der Anbindung an einen ausländischen Netzbetreiber und dessen SIM-Karte ist möglich.

Werden deutsche SIM-Karten im Ausland zur Übermittlung von GPS Daten genutzt, so fallen Roaming-Gebühren an. Zur Vermeidung von hohen Kommunikationskosten empfiehlt sich in diesem Fall eine intelligente Steuerung der Ortungseinheit.

 

7. Welche Funktionen kann man über Tracking Live neben der Ortung nutzen?

Die Applikation ermöglicht, Endgeräte zu konfigurieren, den Status abzufragen und Alarme zu verarbeiten.

Sie können Sie sich mobil, per E-Mail oder per Sprachmeldung über Ereignisse benachrichtigen lassen.

Die Applikation lässt sich über ein SMS Interface abfragen und steuern. So könnten Alarme über vordefinierte Ereignisse als SMS oder als Email („SMS als Email“) versandt werden.

Über ein Administrationsmenü erfolgt die Verwaltung der Objekte, der Nutzer, ihrer Rechte und der Nutzerhierarchie. Die Konfiguration beinhaltet das Setzen und/oder das Ändern der Ortungsintervalle sowie die Verwaltung konfigurierbarer Parameter, wie das Setzen von Alarmereignissen. Nur im System registrierten Nutzern ist der Zugriff auf die Applikation erlaubt.

Weitere Features, wie die Auswertung von abrechnungs­relevanten Daten sowie die Überwachung des Systems, sind Systemadministratoren vorbehalten. Ein umfassendes Report-Tool steht zur Verfügung, mit dem Sie die Ortungs-Historie von Nutzern und von georteten Objekten für unterschiedliche Parameter auswerten können.

 

8. Kann ich auch vom Intranet meiner Firma auf Tracking Live zugreifen?

Der Zugriff auf die Applikation, auch im sicherheitsrelevanten Bereich (Intranet), wird durch die HTML- und Javascript-basierte Oberfläche und durch die Vermeidung von lokal installierter Software unterstützt.

 

9. Ist das Sicher?

Der Zugang zur Applikation erfolgt ausschließlich verschlüsselt über https und nach erfolgreichem Login.

Unser Rechenzentrum, in dem Ihre Daten sicher abgelegt sind (z.B. für Historienbetrachtung einzelner Objekte), ist nach BSI (Bundesamt für Sicherheit und Information) geprüft und zertifiziert.

 

10. Was sind die Systemvoraussetzungen?

  • Betriebssystem: Windows 10, 8.1, 8, 7 Vista, XP oder Linux
  • Breitband-Internetzugang (min 1 Mbit/s empfohlen)
  • Hardware:
    • Mindestens Pentium 4
    • Mindestens 2,50 GHz Prozessorgeschwindigkeit
    • Minimum 512 MB Arbeitsspeicher
    • Optimale Auflösung des Monitors: 1280x600
  • Empfohlene Browser: Microsoft IE V8 oder höher, Mozilla Firefox V2 oder höher, Safari, Crome, Opera

 

11. In welchen Mobilfunknetzen funktioniert die GSM Zellortung (Handyortung)?

ubinam hat als einer der wenigen Ortungsanbieter Zugang zu den Netzinformationen aller deutschen Mobilfunknetzbetreiber (T-Mobile, Vodafone, O2).
Weiterhin ist auch die GSM Zellortung bei den meisten Discountmarken möglich (z.B.: Bildmobil, blau.de, base, simyo, congstar, …).

 

12. Welches Ortungsgerät ist das richtige für mich?

Grundsätzlich kann jedes mobile Endgerät geortet werden, dass mit einer SIM-Karte ausgestattet ist.
Bei der Wahl des passenden Ortungsgeräts geht es in erster Linie darum was für ein Anwendungsfall abgedeckt werden soll.
Soll die Positionsfeststellung per GPS erfolgen, oder reicht auch die GSM Zellortung?
Steht eine Stromversorgung zur Verfügung, oder benötigt das Gerät leistungsstarke Akkus?
Muss das Gerät möglichst klein sein, oder ist die Größe unerheblich?

Um Sie bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen haben wir für jeden Anwendungsfall ein bewährtes Gerät ausgewählt – Sie finden diese Orientierungshilfen unter Anwendungsgebiete.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne direkt zur Verfügung - Kontakt

 

13. Welche Ortungsgeräte können über „Tracking Live“ geortet werden?

ubinam stellt mit „Tracking Live“ eine herstellerübergreifende Ortungsplattform zur Verfügung.
Dies bedeutet, dass Sie bei der Wahl des Ortungsgeräts nahezu freie Hand haben – bei den meisten Wettbewerbern haben Sie keine Auswahl, sondern sind an deren Hardware gebunden.
Lassen Sie sich in einem persönlichen Beratungsgespräch über unsere Produkte und Lösungen informieren.

 

14. Was ist GPRS?

GPRS ist ein Begriff aus der Mobilfunktechnik und die Abkürzung für General Packet Radio Service. Es handelt sich hierbei um eine Technologie zur optimierten Übertragung von Daten im Mobilfunknetz.

Der größte Vorteil von GPRS ist die drastische Reduzierung der Mobilfunkkosten bei Ortungslösungen verglichen mit SMS-Übertragung. So ist es heute durch den Einsatz von speziellen „Daten-SIM-Karten“ möglich ein Objekt für wenige Euro im Monat im Minutentakt zu orten.